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„Mit dem Rennrad über die Alpen“

 

Eine Transalp per Rad ist der Traum eines jeden passionierten Radlers. Anfang August überquerten 9 Radler der "Cappuccinos" auf dem Transalp-Klassiker von Mittenwald zum Gardasee  die Alpen mit dem Rennrad. Die von Hartmut Groß geplante Tour war mit einem Abstecher in die fazinierende Landschaft der Dolomiten verbunden. Während der Fahrt wurde die Gruppe durch Dorothee Anger und Peter Chan betreut und unterstützt. Sie übernahmen den Gepäcktransport, organisierten die Zwischenstopps und sorgten unterwegs für die Verpflegung.

Nach dem Start in Mittenwald stellte sich die Radler die erste Herausforderung: die Überwindung des Buchener Sattels. Die Auffahrt ist fast 20 km lang und nur sanft ansteigend. Bei wunderbarer alpinen Umgebung lies es sich locker dahinradeln. Das absolute Highlight des ersten Tages war die etwa 10 km lange Abfahrt ins Inntal. Die Maximalgeschwindigkeit lag bei 80 km/h und wäre sicher noch höher gewesen, wenn nicht so viele Pkws die Renner ausgebremst hätten. Danach ging es abseits der stark befahrenen Autotrassen auf dem Inntalradweg über Imst und Landeck bis nach Prutz.

Am nächsten Tag fuhr die Gruppe dem Inn entlang weiter flussaufwärts. Nach einem kleinen Abstecher in die Schweiz wurde der erste steile Anstieg, die Norbertshöhe erklommen. Bei Regen und heftigen Wind wurde der Reschenpass und damit der Alpenhauptkamm überquert. Am Reschensee vorbei führte eine rasante Abfahrt hinunter ins Vinschgau, vorbei an Obstplantagen, Apfelwiesen und durch malerische Ortschaften. Gemäß dem Motto Land und Leute zu „erfahren“ wurde im mittelalterliche Städtchen Glurns bei einem zünftigem Schützenfest ein Boxen-Stopp eingelegt. Auch mussten die am Wegesrand angebotenen Produkte der Südtiroler Obstbauern, Äpfel und verschiedene Apfelsaftsorten verkostet werden.

Nach einer erlebnisreichen Fahrt wurde dann schließlich nach über 120 km das Etappenziel Meran angesteuert.

 

Der nächste Tag führte die Besigheimer in die Welt der Dolomiten. Von Meran ging es bei bestem Wetter der Etsch entlang weiter nach Bozen. Und von dort verlief die Etappe auf dem sehr gut ausgebauten Eisacktal Radweg nach Waidbruck und von hieraus hinein ins Grödner Tal. Über Rampen mit bis zu 14 % Steigung ging es entlang des Grödner Baches stetig aufwärts. Unterwegs wurden die bekannten Wintersportorte St. Ulrich und Santa Christina gestreift um nach Wolkenstein in Gröden zu gelangen.

 

 

Das Highlight der Tour war die Befahrung der Sella Ronda mit seinem fantastischen Panorama. Ein Naturschauspiel, das nicht nur Rennradler, sondern viele andere motorisierte Touristen anzieht. Bei traumhaften Wetter ging es über das Grödnerjoch ins Herz der Dolomiten um das Sellamassiv herum. Nach einer rasanten Abfahrt nach Corvara wurde schon der nächste Pass, der Passo di Campolongo angesteuert um dann zum höchsten Punkt der Tour dem Passo Pordoi zu gelangen. Dabei mussten von Arabba aus über 32 Serpentinen die Passhöhe von 2230 m erklommen werden. In 28 Serpentinen ging es dann bergab hinunter ins Fassatal über Moena bis Panchia dem Tagesziel. Zum Leidwesen der Rennradler waren die Straßenbeläge auf dieser Strecke teilweise sehr marode, hinzu kam ein starker Touristenverkehr, was höchste Aufmerksamkeit abverlangte.

Von Panchia ging es am letzten Tag auf wenig befahrenen Nebenstraßen Richtung Trento. Dabei musste noch eine Rampe von über 15%- Steigung überwunden werden um auf die Hochebene von Pinè zu gelangen. Entlohnt wurden die Radler durch eine herrliche Fahrt in einer imposanten Berglandschaft Trentinos mit schattigen Wäldern, grünen Wiesen und kristallklaren Seen.

Ständig bergab führte die Route nach Trento und dann über Etschtal bis Rovereto und von dort aus nach Torbole zum Gardasee.

Der Gardasee begrüßte die Gruppe in diesigem Blau und mit vielen Surfern. Einige der Teilnehmer stürzten sich nach den Anstrengungen der vergangenen Tage auch sofort hinein. Nach zum Teil herausfordernden und anspruchsvollen Etappen hatten die Besigheimer Radler in 5 Tagen über 500 km und 6000 Höhenmeter bewältigt.

 

 

 




 

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